Krankheit - Verlauf und Schweregrade
Im Allgemeinen beginnen die ersten Anzeichen von Alzheimer mit 65 Jahren oder später. Oft werden diese ersten Symptome für normale Zeichen des Alterns gehalten.
Über die Jahre hinweg verschlimmern sich die Symptome jedoch. Die meisten Personen leben nach der Diagnose noch etwa 6 bis 8 Jahre, manche jedoch auch 20 Jahre. Sie sterben meist an typischen Alterserkrankungen wie Lungenentzündung.
Frühstadium: Die Betroffenen leiden unter nachlassendem Gedächtnis, haben vielleicht Schwierigkeiten sich auszudrücken, haben weniger Lust etwas zu unternehmen oder werden aggressiver. Meist hält man diese Veränderungen noch für normale Alterserscheinungen. Betroffen ist vor allem das Kurzzeitgedächtnis. Obwohl man sich an Kindheitserlebnisse gut erinnern kann, fällt einem partout nicht ein, was man einkaufen wollte oder gerade am Telefon gesagt hat.
Mittleres Stadium: In dieser Phase müssen die Betroffenen zunehmend die Hilfe von anderen beanspruchen, können aber ihren Alltag mit Unterstützung noch bewerkstelligen. Manche Patienten haben immer mehr Mühe mit der Verständigung, andere mit der Orientierung in Zeit und Raum.
Fortgeschrittenes Stadium: Die Behinderung ist nun offensichtlich und zeigt
sich z.B. an der Unfähigkeit, allein zu essen, zu gehen oder das WC zu
benutzen. Familienangehörige werden nicht mehr erkannt und die Patienten
sind vollkommen abhängig von der Hilfe anderer. In diesem Stadium ist
häufig die Pflege in einem Heim notwendig.
Diese verschiedenen Stadien verlaufen nicht bei allen Patienten gleich. Manche Patienten werden eher aggressiv, manche depressiv. Auch können sich klare und "verwirrte" Tage abwechseln.
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Übrigens: Alzheimer ist keine normale Alterserscheinung sondern eine Krankheit, deren Symptome behandelt werden sollten. |
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