Die Geschichte von Dr. Alois Alzheimer
Der deutsche Psychiater Alois Alzheimer beschrieb 1906 als erster in einem Fallbericht die "eigenartige Krankheit der Hirnrinde". Er beobachtete die Symptome seiner 51-jährigen Patientin in der "Städtischen Irrenanstalt Frankfurt/Main" und untersuchte nach ihrem Tod das Gehirn auf krankhafte Veränderungen. Er fand Eiweissablagerungen und abgestorbene Nervenzellen.
Benennen konnte er die Krankheit nicht, da sie bis dahin unbekannt war. Sein Lehrer Emil Kraemplin benannte die Krankheit dann nach Alois Alzheimer (Morbus Alzheimer).
Auch im englischsprachigen Raum heisst diese Krankheit Alzheimer's Disease (AD). Alzheimer starb 1915 bereits mit 51 Jahren in Breslau. Zu dieser Zeit interessierten sich die Fachkreise kaum für diese als selten geltende Krankheit - obwohl auch damals schon viele Personen von dieser Altersdemenz betroffen waren.
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