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Erkennung - normale Vergesslichkeit
Im Alltag bezeichnen wir Vergesslichkeit manchmal mit "Alzheimer" oder wir sagen "jetzt fängt bei mir schon Alzheimer an". Die Wahrscheinlichkeit ist gering, jedoch ist Vergesslichkeit tatsächlich ein Symptom von Alzheimer. Ob es sich wirklich um diese Krankheit handelt, kann nur Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin feststellen. Bei einer Alzheimererkrankung kommen noch weitere Symptome hinzu (siehe Warnzeichen). Und sie führen mit der Zeit immer zu einer Beeinträchtigung des normalen Lebens zu Hause und bei der Arbeit.
Das Gehirn wählt aus allen Informationen, die es bekommt, nur die brauchbarsten aus. Diese Auswahl filtert schon einmal einen Grossteil aller Dinge heraus, an die man sich später allenfalls erinnern möchte. Mit der Zeit fallen immer mehr Erinnerungen heraus, da nur durch Wiederholung oder spezielle Begleitumstände Informationen dauerhaft im Gedächtnis verbleiben. Dieser Auswahlmechanismus kann beeinflusst werden, so dass wirklich die wichtigen Informationen überhaupt gespeichert werden. Zusätzlich kann man das Gedächtnis trainieren, damit es einmal aufgenommene Informationen länger behalten kann. Mit dem Alter verändern sich diese Prozesse zum einen auf einer organischen Ebene im Gehirn auf der anderen Seite aber auch auf einer psychischen Ebene (was scheint mir überhaupt noch wichtig und behaltenswert).
Sich geistig fit zu halten (z.B. mit Memoryspielen, Kreuzworträtseln,
Kopfrechnen, Denksportaufgaben) ist hilfreich, um normaler Vergesslichkeit
vorzubeugen. Möglicherweise hilft einem geistige Fitness, die ersten
Alzheimersymptome auszugleichen.
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Übrigens: Alte (auch gesunde) und Junge nutzen das Gehirn unterschiedlich, um die gleichen Aufgaben zu lösen. |
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