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Behandlung - Lebensstil und Vorbeugung

Es gibt derzeit keine Beweise dafür, dass ein bestimmter Lebensstil die Alzheimer-Krankheit verhindern könnte. Einzelne Studien zeigten, dass eine hohe Bleibelastung eventuell das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, erhöhen könnte. Andere Studien haben einen Zusammenhang zwischen körperlicher und geistiger Aktivität im mittleren Alter und einem geringeren Alzheimerrisiko gefunden. Letztlich lassen sich jedoch noch keine Empfehlungen zur Vorbeugung von Alzheimer daraus ableiten.

Generell gilt auch für bereits an Alzheimer Erkrankte, dass eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung von Vorteil ist. Da Alzheimer mit fortschreitender Krankheit oft von Appetitlosigkeit, Verstopfung, Stuhlinkontinenz und Schlaflosigkeit begleitet wird, ist u.a. auf folgendes zu achten:

  • regelmässiger Tagesablauf: damit genügend Essen/Trinken, WC-Benutzung, Bewegung zur Routine wird; Rituale können sich förderlich auf den Schlaf (und nächtliches Umherwandern) auswirken; Regelmässigkeit und Vorhersehbarkeit hilft auch gegen Angst und Unruhe.

  • viele Anreize zum Trinken schaffen (Gläser und Flaschen aufstellen).

  • appetitliches, eiweiss- und ballaststoffreiches Essen zur Verfügung stellen (auch wenn der Umgang mit dem Besteck schwierig wird): dies kann Verstopfung und Infektionen vorbeugen.

Weitere Hinweise dazu im Kapitel Betreuung und Pflege

 

   
 
15.08.06
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